Fischen in Lanzing
Rundum gelungener Nachmittag am Fischweiher
Petrus hatte Erbarmen und ließ pünktlich zum Ferienprogramm der mitBürger die Sonne wieder scheinen. Neun Buben, diesmal leider kein Mädel, und fünf Betreuer fanden sich vergangenen Mittwoch zum Fischen in Lanzing ein.
Ein abwechslungsreicher Nachmittag ließ TikTok und Co. leicht vergessen. Zu Beginn setzten sich die jungen Fischer mit den heimischen Fischarten auseinander. Anhand einer vom Fischerei-Verband erstellten übersichtlichen Broschüre wurden Salmoniden, Raubfische und karpfenartige Fische vorgestellt. Anschließend ging es zur Reuse, wo man die neu erworbenen Kenntnisse bei der Bestimmung quicklebendiger Fisch testen konnte.
Gut betreut durch die fachkundigen Helfer ging es dann mit Angelruten und Köder an die Fischgewässer. Der Fang fiel dieses Mal sehr erfreulich aus. Beim fachgerechten Ausnehmen der Fische konnte man noch das Ein oder Andere über deren innere Organe lernen.
Ab 17 Uhr wurde dann der Grill angeheizt und es gab ganze Fische und Fischfilets, fein gewürzt, zusammen mit Semmeln und Getränken. Die Jungfischer ließen sich nicht lange bitten und griffen tüchtig zu, hungrig nach dem langen Sommernachmittag am heimischen Gewässer. Ab 18 Uhr trudelten dann Eltern und Großeltern ein, um die Buben wieder abzuholen.
Die Betreuer und Betreuerinnen ließen es sich anschließend auch noch schmecken und freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Aktuelles aus dem Stadtrat
Di
14.04.2026
Antrag der Bauherrengemeinschaft Sportpark
Anmerkungen der mitBürger zum Antrag der Bauherrengemeinschaft Sportpark bzgl. Erhöhung des Zuschusses um weitere 407.795,72 €
Jetzt ist es also soweit. Noch im November wurde es von den Fraktionen der CSU und der SPD vehement, geradezu hysterisch verweigert, sich auf Antrag der mitBürger mit diesem Thema auseinander zu setzen: Wie geht die Stadt Tittmoning mit dem irgendwann zwischen 2018 und 2020 entstandenem und seit Sommer 2024 offensichtlichem Loch im Finanzierungsplan der Bauherrengemeinschaft um?
Kaum sind die Wahlen vorbei, wird im Schweinsgalopp ein Interfraktionelles Gespräch (nicht fristgerecht) am Osterdienstag ausschließlich zu diesem Thema angesetzt und schon in der Woche danach sollen möglichst nichtöffentlich und noch mit den alten Mehrheiten 400.000 € verschenkt werden – ohne Erklärung seitens der Bauherrengemeinschaft, woher diese Vermehrung an nicht förderfähigen Kosten stammt und vor allem ohne irgendein Angebot der beiden Vereine, wie man den städtischen Haushalt evtl. auf andere Weise zumindest etwas entlasten könnte.
Zur Erinnerung: Die Stadt hatte ursprünglich 530.000 € als Zuschuss zu dem Projekt bei damals berechneten Gesamtkosten von 4.9 Mio € zugesagt, das entspricht knapp 11 %. Jetzt stehen wir bei mehr als 1.2 Mio. €. bei einem Gesamtvolumen von 6.11 Mio €. Das wären dann knapp 20 % des deutlich erhöhten Aufwands., und dies trotz der so stolz vom Bürgermeister präsentierten Fördermittel.
Was macht man nun als für die Finanzen der Stadt verantwortlicher Stadtrat mit diesem Antrag?
Natürlich sind wir alle das Thema leid und möchten es zu einem Ende bringen. Am wenigsten für diese Situation kann der jetzige Vorstand des TSV. Dort wurden bereits Maßnahmen ergriffen, um in der Nach-Bratzdrum-Zeit den Verein finanziell zu sanieren.
Trotzdem kann ich dem Antrag heute in dieser Form, ohne den geringsten Ansatz seitens der Vereine für einen Kompromiss, nicht zustimmen. Man könnte ja zum Beispiel für 10 Jahre die Übernahme der Betriebskosten der beiden Vereine seitens der Stadt deckeln, könnte auch eine Motivation sein, sparsam mit den Ressourcen umzugehen.
Was man aus dieser Geschichte lernen kann, ist, dass man nur dann sparsam mit den Steuergeldern umgehen kann, wenn man bereits bei der Planung die Grenzen eines Projekts absteckt.
Für die Stadt steht bereits das nächste Großprojekt – Schule mit OGT - in der Pipeline (neben der Fernwärme, dem Hochwasserschutz und den Pflichtaufgaben wie Straßenerhalt und Kanalbau, nicht zu vergessen die halbe Million für das Windkraftprojekt und die Feuerwehren), dessen Finanzierungskonzept bisher völlig unausgegoren ist, das aber mit Hochdruck bis 2029 umgesetzt sein soll. Aus der letzten Präsentation haben wir erfahren, dass die Schulgebäude dringend sanierungsbedürftig sind, auch weil mit den 5 Mio. € vor 15 Jahren den Gebäuden nur „ein hübsches Kleid“ verpasst wurde.
Aufgrund der bisher präsentierten Planungen für Schule und OGT fehlt mir die Überzeugung, dass Bürgermeister und der bisherige Stadtrat aus dem Projekt Sportpark gelernt haben. Hoffen wir auf die neuen Mitglieder des Stadtrats.

Kontakt
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E-Mail: vorstand@mitbuerger-tittmoning.de
Adresse: Haunsbergstraße 12a, D-84529 Tittmoning
